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Den Weg an die Spitze gehen

Erfolgreiches Frauenförderprogramm des Hildegardis-Vereins startet in die zweite Runde

Bonn/Köln, 22.06.2018. „Den Weg an die Spitze gehen“ ist das Ziel der 16 Mentees, die in dieser Woche im Maternushaus in Köln in den zweiten Durchgang (2018-2020) von „Kirche im Mentoring – Frauen steigen auf“, dem erfolgreichen Förderprogramm des Hildegardis-Vereins, gestartet sind. Auf dem dreitägigen Auftaktseminar diskutierten sie mit ihren Mentorinnen und Mentoren, wie sie diesem Ziel im Laufe des kommenden Jahres näher kommen wollen, welcher Führungskompetenzen es dazu bedarf und welche Herausforderungen es zu bewältigen gilt.

„Mentoring wirkt individuell und stärkenorientiert. Es trägt dazu bei, den Anteil von Frauen in Leitungspositionen in der Kirche zu erhöhen. Dies kommt der Kirche selbst zu Gute, die auf die Fähigkeiten und Charismen von Frauen nicht verzichten kann,“ so Prof. Dr. Charlotte Kreuter-Kirchhof, stellvertretende Vorsitzende des Hildegardis-Vereins.

Die prominenten Gäste der Kölner Veranstaltung teilten diese Botschaft. „Es ist nicht vernünftig, wenn wir die Kompetenzen von Frauen in Leitung nicht nutzten,“ so der Kölner Generalvikar Dr. Markus Hofmann. „Das Erzbistum Köln nimmt ein weiteres Mal am Mentoring-Programm des Hildegardis-Vereins teil, denn wir brauchen und wollen mehr Frauen in Leitungspositionen und müssen die Rahmenbedingungen so gestalten, dass Frauen auch motiviert sind, sich auch auf solche Stellen bei uns zu bewerben."

Nach dem sehr erfolgreichen ersten Durchgang von „Kirche im Mentoring“ wird der zweite Durchgang 2018-2020 aufgrund der hohen Nachfrage seitens der deutschen (Erz-)Bistümer in drei Gruppen aufgeteilt, von denen die erste bereits Anfang Juni 2018 im Kloster Oberzell bei Würzburg gestartet ist, die zweite nun in Köln die Arbeit aufnimmt und die dritte im Sommer 2019 ins Mentoring-Jahr starten wird.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der beiden diesjährigen Gruppen werden aus den (Erz-)Diözesen Aachen, Augsburg, Bamberg, Berlin (Caritas), Dresden-Meißen, Essen, Freiburg, Köln, Limburg, München und Freising, Münster, Osnabrück, Paderborn, Würzburg (Caritas) sowie vom katholischen Hilfswerk Misereor in das Programm entsandt.