In KompetenzTandems hoch hinaus

"Lebensweg inklusive"

Programminhalt
Im Programm „Lebenswege inklusive" hatten die Bewerberinnen die Chance, im KompetenzTandem Lebensziele abzustecken, persönliche Stärken (neu) zu entdecken, Erfahrung mit Barrieren und Umbrüchen zu reflektieren:

Das KompetenzTandem
bestand aus zwei Studentinnen – mit und ohne Behinderung – die für die Dauer eines Jahres ein Team bildeten, in dem sie sich austauschen und gegenseitig begleiten konnten.

Die Trios
Während des Jahres hatten die Tandempartnerinnen die Möglichkeit, sich für je 6 Monate von zwei Co-Mentor/innen unterstützen zu lassen, sie zu ihren biografischen Erfahrungen mit Erfolgen, Barrieren und Widerständen zu befragen und zu prüfen, ob und wie weichenstellende Lebenserfahrungen durch Generationenzugehörigkeit, Geschlecht, Behinderung oder andere gesellschaftliche Zuschreibungen geprägt sind.

Das Netzwerk
Während des Projektjahres waren die beiden Studentinnen eines Tandems im Zweierteam füreinander Stütze, Inspiration, Kommunikations- und Lernpartnerin. Diese Zweier-Konstellation war Teil eines Netzwerkes, auf das die Tandemmitglieder zurückgreifen konnten und sollten.

Programmverlauf
Der Hildegardis-Verein führte zwei einjährige Projektzyklen durch, an denen jeweils 20 Studentinnen in zehn Tandems teilnehmen konnten. Im Verlauf der einjährigen Tandemphase kamen alle Teilnehmerinnen und Mitwirkende zu drei Netzwerktreffen zusammen: zum Auftakt, zur Halbzeit und zum Abschluss.

Nach Ihrer Bewerbung entschied ein Fachteam im Hildegardis-Verein über Ihre Aufnahme in das Programm. Wir informierten Sie ca. vier Wochen nach Bewerbungsschluss über die Entscheidung und über Ihre Tandempartnerin. Um gegenseitige Stärkung und Verschiedenheitserfahrungen zu ermöglichen, bildeten zwei Studentinnen – mit und ohne Behinderung - das Tandem; ihnen standen je zwei berufserfahrene Akademikerinnen oder Akademiker als Co-Mentor/innen zur Seite.

Die Koordinatorin des Projektes und eine Prozessbegleiterin standen allen Teilnehmer/innen zur individuellen Beratung während der gesamten Laufzeit zur Verfügung, um eine ganzheitliche Begleitung zu gewährleisten.

Das zugrundeliegende Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01FP1261 gefördert.

Zielgruppe: Studentinnen
Das Programm richtete sich an Studentinnen mit und ohne Behinderung bzw. chronischer Erkrankung, die:

• Interesse an einer kollegialen Zusammenarbeit „auf Augenhöhe" haben;

• ihre Netzwerke ausbauen und sich mit berufserfahrenen Co-Mentor/innen austauschen möchten;

• gemeinsam mit Gleichgesinnten ihre berufliche Karriere und persönliche Entwicklung in den Blick nehmen  möchten.

Co-Mentorinnen und Co-Mentoren: ExpertInnen, die Ihre Erfahrung teilen
Die in das Programm eingebundenen Co-Mentor/innen waren berufserfahrene Akademikerinnen und Akademiker aus allen Fachrichtungen. Den Erfahrungsschatz, den sie im Laufe ihrer Karriere erworben und die Schwierigkeiten und Herausforderungen, die sie im Laufe ihres Lebens bewältigt haben, stellten sie den Tandemmitgliedern zur Verfügung, damit diese ihre Potenziale leichter erkennen und ihre persönlichen Ziele besser erreichen konnten. Dabei lag der Fokus auf den Perspektiven und Lebenswegen, die sich den Studentinnen durch den Kontakt zu den Expert/innen eröffneten.

Ausführliche Informationen zum Programm finden Sie auf der Projekthomepage

www.lebensweg-inklusive.de

Projektunterlagen

Hier können Sie die Projektdokumentation herunterladen.

Hier können Sie die Kurzfassung der wissenschaftlichen Evaluation herunterladen.