Maria Schmitz

"Der Hildegardis-Verein ist eigentlich so recht mein Kind"

Gründerin des Hildegardis-Vereins ist Maria Schmitz (*1885-1967). Selbst eine der ersten weiblichen Studierenden an ihrer Universität in Münster, engagierte sich die aus einer wohlhabenden bürgerlichen Familie stammende Aachener Lehrerin und Zentrums-Politikerin zunächst im Verein katholischer deutscher Lehrerinnen, für den sie u.a. als Schriftführerin der Verbandszeitschrift „Katholische Frauenbildung“ fungierte.

Schon während ihrer Studienzeit in Münster (1900-1902) verfolgte Maria Schmitz den Gedanken, einen Verein zur finanziellen Förderung speziell katholischer Studentinnen ins Leben zurufen. Unterstützt von Pauline Herber, Albertine Badenberg, Hedwig Dransfeld, und Minna Bachem-Sieger gelang ihr dies bereits 1907: Am 17. Mai dieses Jahres fand in Köln die Gründungsversammlung des Hildegardis-Vereins statt.

Die konstituierende Sitzung des Hildegardis-Vereins, zugleich die erste Generalversammlung, fand am 30. Dezember 1907 im Ursulinenkloster in Frankfurt am Main statt.

"Der Hildegardis-Verein ist eigentlich so recht mein Kind."

(Maria Schmitz, 1946)