Herzlich willkommen beim Hildegardis-Verein,

dem ältesten Verein zur Förderung von Frauenstudien in Deutschland.

"Bildung verleiht Flügel." Von diesem Leitsatz sind wir überzeugt und fördern im Hildegardis-Verein seit über 100 Jahren Frauen auf ihrem Weg zu akademischer Bildung und beruflicher Qualifizierung.

Im Hildegardis-Verein begleiten wir Frauen in verschiedenen biographischen Etappen. Wir fördern pragmatisch durch finanzielle Angebote wie zinslose Darlehen für Qualifizierungsvorhaben. Wir fördern stärkenorientiert und karrierebezogen durch Mentoring-Programme. Aktuell führen wir in Kooperation mit der Deutschen Bischofskonferenz ein Mentoring-Programm zur Steigerung des Anteils von Frauen in kirchlichen Führungspositionen durch, an dem sich 14 deutsche (Erz-)Bistümer beteiligen.

Wir stärken Frauen in ihren Stärken. Und wir möchten Frauen in Kirche und Gesellschaft sichtbar machen.

Der Hildegardis-Verein ist überzeugt von den Möglichkeiten, die ein gutes Netzwerk bietet. Im Netzwerk des Hildegardis-Verein sind alle Interessierten daher herzlich willkommen: Frauen aus der Förderung, Mentees und Mentorinnen, Kooperations-Partnerinnen und -partner und Mitglieder. Das Netzwerktreffen in diesem Jahr führten wir in Zusammenarbeit mit dem Cusanuswerk durch und wurden hierfür mit dem Ideenpreis des Cusanuswerkes ausgezeichnet.

Sie alle sind eingeladen, die nächsten Projekte mit uns zusammen anzustoßen und im Netzwerk des Hildegardis-Vereins mitzuwirken.

 

40 neue Tandemplätze

Zweiter Mentoring-Durchgang für 2018 geplant

Der Hildegardis-Verein schreibt einen zweiten Mentoring-Durchgang für alle deutschen (Erz-)Bistümer aus. Im Sommer 2018 beginnen 20 Tandems das Mentoring Jahr und es werden weitere 20 Tandems im Sommer 2019 folgen.

Auch in diesen Durchgängen zielt das Programm darauf ab, den Frauenanteil in kirchlichen Leitungspositionen durch Ermutigung und Qualifizierung zu erhöhen. Um dies zu erreichen besteht das Programm aus verschiedenen Kernelementen, die Führungskompetenzen vermitteln, das Praxiswissen aufbauen und erweitern, sowie einen Beitrag zur persönlichen Entwicklung leisten.

Zu den Kernelementen gehören zum Einen die zentralen Seminar- und Trainings-Veranstaltungen, die bereits zu Beginn des Durchgangs feststehen. An diesen Tagen treffen sich alle teilnehmenden Tandems aus allen Bistümern und bearbeiten gemeinsam die jeweiligen Themenschwerpunkte der Seminare. Dadurch wird gleichzeitig ein Netzwerk unter den Mentoren/-innen, sowie uner den Mentees landesweit geschaffen, dass auch in Zukunft zum Austausch dienen kann.

Natürlich stehen die teilnehmenden Mentees nicht alleine da, sondern werden in einem Tandem-Modell von einem Mentor oder einer Mentroin begleitet. Dieses Verfahren hat sich bereits im ersten Durchgang bewiesen und und gehört zu den Kernelementen des Projekts, um eine individuelle Karriere- und Persönlichkeitsentwicklung zu sichern. Um die Selbstständigkeit der Mentees trotz der Unterstützung der Mentoren zu fördern, arbeitet jede Mentee an einem selbstgewählten Praxis-Projekt, dass bei der Bewerbung schon feststeht. Daran sollen die gesammelten Leitungserfahrungen erprobt werden.

Um den Mentees eine Möglichkeit der Reflektion und des weiteren Austauschs neben den Seminaren zu ermöglichen, werden Intervisionsgruppen angeboten, die auch nach dem Projekt eigeninitiativ weitergeführt werden können.

Anfang 2018 werden die Bistümer selbstständig die Tandemstellen ausschreiben, bei denen sich interessierte Frauen mit einem Projekt bewerben können. Den Zeitplan für die Tandem Gruppe 1 finden Sie hier.

Für weitere Fragen und Anregungen verweisen wir Sie gerne auf die Homepage www.kirche-im-mentoring.de, stehen aber auch gerne telefonisch oder schriftlich zur Verfügung.

 

 

Hier finden Sie einige Filmbeiträge zu unseren Projekten

Kirche im Mentoring

Das bundesweit erste Mentoring-Programm zur Steigerung des Anteils von Frauen in kirchlichen Führungspositionen.

 

Lebensweg inklusive

Das bundesweit erste Mentoring-Programm für Studentinnen mit und ohne Behinderung.

Mentoring für Studentinnen mit und ohne Behinderung

Im Mittelpunkt des Beitrags stehen die blinde Mentee Christina Ernst und ihr ebenfalls blinder Mentor Reiner Spring. Das Tandem hatte sich bereit erklärt, stellvertretend für die erste Gruppe der 20 Mentor/-innen und Mentees, die vom Dezember 2008 bis Dezember 2009 am Mentoring des Pilotprojektes "Türen öffnen - Wege ebnen" teilnahmen, über ihre Erfahrungen zu berichten.