Programmablauf

Was, wann und wer

Das Mentoring-Programm fördert Studentinnen, die sogenannten Mentees, gezielt in ihrer wissenschaftlichen und beruflichen Karriere- und Lebensplanung, indem sie ein Jahr lang von einer Mentorenpersönlichkeit begleitet werden. Die Mentorinnen und Mentoren sind „gestandene“ Frauen und Männer mit Berufserfahrung und akademischem Abschluss. Jeweils ein/e Mentor/in und eine Mentee arbeiten über die Dauer eines Jahre fest im Team zusammen. Sie bilden ein sogenanntes Tandem.

Das Programm richtet sich an insgesamt 60 Mentees und 60 Mentoren/innen mit und ohne Behinderung. Es gliedert sich in drei aufeinanderfolgende einjährige Mentoringphasen mit je 20 Tandems.

Die erste Mentoringgruppe arbeitete von Dezember 2008 bis Dezember 2009 zusammen, die zweite Gruppe von Dezember 2009 bis Dezember 2010. Am 21./22. Januar 2011 nahm die dritte Gruppe die gemeinsame Arbeit bis Januar 2012 auf.

Die Projektteilnehmenden trafen sich bei drei Gruppentreffen, jeweil zu Beginn (Auftakttreffen), in der Mitte (Halbzeittreffen) und zu Ende (Abschlusstreffen) des Programmjahres.

Weitere Bausteine des Programms waren:

  • Regelmäßige Beratungsgespräche zwischen Mentor/in und Mentee. In welchem Abstand diese Gespräche stattfinden, ob es Telefontermine oder persönliche Zusammentreffen sind und wer die Treffen vorbereitet, bestimmen Mentor/in und Mentee im Rahmen ihrer Tandembeziehung, die vertraglich geregelt wird.
  • Praktikatage der Mentee bei ihrer Mentorin bzw. ihrem Mentor. Die Mentee lernt durch praktische Einblicke in den Berufsalltag ihrer Mentorin bzw ihres Mentors Modelle beruflicher Strategien und Führungsverantwortung kennen. Die Praktikatage sollen weiter zum Ausgleich der Tatsache beitragen, dass Studentinnen mit Behinderung nur über sehr eingeschränkte Möglichkeiten verfügen, während des Studiums durch Teilzeitbeschäftigung eigene Arbeitserfahrungen zu sammeln.
  • Ein internes Diskussionsforum, das mit Start der ersten Mentoringphase im Dezember 2008 auf dieser Homepage eingerichtet wurde, bietet allen Teilnehmenden kontinuierlich Gelegenheit zum Austausch.

Während des gesamten Programms stnad eine erfahrene Supervisorin zu Gesprächen bereit.