Profil

Frauenstudien fördern bedeutet für uns seit 1907:
  • Frauen umfassend darin zu unterstützen, eine akademische Qualifizierung zu erwerben;
  • und sie so zu begleiten und zu ermutigen, dass sie ihre beruflichen Ziele erreichen und ihre Potenziale nutzen können.

Der Hildegardis-Verein arbeitet dabei biografiebezogen, individuell und stärkenorientiert. Er bietet Frauen eine Plattform, sich über Maßstäbe von Erfolg in Auseinandersetzung mit der eigenen Identität zu befassen.

Die Verantwortlichen des Vereins sind engagierte Christinnen, die ihre Arbeit bildungs- und gesellschaftspolitisch verorten.

Wer wir sind

Der Hildegardis-Verein e.V. ist der älteste Verein zur Förderung von Frauenstudien in Deutschland und blickt auf eine mehr als hundertjährige Geschichte zurück. Er wurde im Jahr 1907 von Maria Schmitz und weiteren engagierten Katholikinnen gegründet.

Was wir ereichen wollen

Im Hildegardis-Verein wollen wir Frauen in ihrer persönlichen Entwicklung fördern, auf ihrem Weg durch das Studium und ins Arbeitsleben begleiten und sie darin unterstützen, Beruf und Familie zu vereinen. Dabei setzen wir keine Altersbeschränkungen, denn wir verstehen Lernen als lebenslangen Prozess. Selbstverständlich verbinden wir diese individuelle Förderung mit politischer Einflussnahme.

Was wir tun

Seit der Gründung hat der Hildegardis-Verein sein Förderangebot immer weiter ausgebaut und an den aktuellen Förderbedarf angepasst. Er fördert finanziell mit zinslosen Darlehen christliche Frauen aller Fachrichtungen und Berufsziele - schwerpunktmäßig in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen.

Er fördert ideell mit Mentoring- und Tandemprogrammen. Derzeit führt der Hildegardis-Verein in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bischofskonferenz das innovative Projekt "Kirche im Menoring - Frauen steigen auf" für die Stärkung von Frauen in Führungspositionen in der Kirche weiter, das vom Bonifatiuswerk gefördert wird. Nach einem erfolgreichen ersten Durchgang steht der Verein in den Startlöchern für einen zweiten Zyklus.

Desweiteren startete zurzeit das Projekt "Fachkolleg - Inklusion an Hochschulen", das sich zum Ziel gesetzt hat Hochschulen für Frauen mit Behinderung zugänglich zu machen. Hier wird mit Biographiezirkeln und Trainings auf die Bedürfnisse behinderter Menschen eingegangen und Studierende, Lehrende, sowie Angestellte für das Thema Inklusion sensibilisiert.