Wer profitiert wie?

In einer Mentoring-Beziehung profitieren im Idealfall alle Beteiligten: ihr Ziel ist also ein Win-Win-Situation.

Mentees

Die persönliche, stärkenorientierte Beziehung innerhalb der geschützen Mentoring-Raums fördert die Mentees nicht nur in Bezug auf Studien- und Berufsplanung, sondern auch auf Persönlichkeitsbildung. Dazu gehören etwa

Studien- und Berufsplanung

  • Anregungen für die inhaltliche Gestaltung des Studiums erhalten
  • Bei einer realistischen Zeitplanung unterstützt werden
  • Bei der Berufsorientierung und dem Kennenlernen von Berufsumfeldern (ggf. durch Praktika, Hospitation) begleitet werden
  • Zum Aufbau von Netzwerken zwischen den Studentinnen sowie zwischen Studentinnen und berufserfahrenen Akademikerinnen und Akademikern anstoß erhalten

Persönlichkeitsbildung

  • Potentiale und Begabungen entdecken
  • neue Kompetenzen entwickeln
  • einen individuellen Begriff von Erfolg definieren und dazu
  • eigene Ziele zu stecken und passende Wege zu finden, diese Ziele auch zu erreichen 
  • Individuelle Unterstützung dabei, den Blick auf persönlichen und fachlichen Stärken zu richten und diese Potenziale gezielt auszubauen
  • Unterstützung der Studentinnen, sich als Handelnde und Gestaltende zu erleben
  • Die Studentinnen beim selbstsicheren Umgang mit Hürden im Lebensverlauf stärken
  • Die Autonomie der Studentinnen, Unterstützung bei Emanzipationsprozessen stärken

Lebensplanung

  • Studentinnen ermutigen, eigene Lebensperspektiven und Vorstellungen (berufliche und privat) zu entwickeln
  • Mit Brüchen und Grenzen in der eigenen Biographie umgehen
  • Vielfalt würidgen und nutzen
  • Orientierungshilfen vermitteln
  • Unterschiedliche Rollenvorbilder(Co-Mentor/innen) kennenlernen
  • Selbstbewusstsein und der Selbstorganisation stärken
  • Selbstkompetenz im Umgang mit Konflikten erwerben
  • Lebens- und Studienerfolg durch Anregung zum individuellen Blick auf eigenen Erfolg fördern
  • Zu individuellen Lösungen angesichts besonderer Herausforderungen ermutigen

Mentor/innen

Auch die Mentoren/innen profitieren in vielfältiger Weise von Ihrer Rolle. Im Austausch mit den anderen Beteiligten können sie z.B.

  • eigene Lebensentscheidungen reflektieren
  • das eigene Wissen aus einem neuen Blickwinkel betrachten
  • den eigenen Führungsstil weiterentwickeln und sich mit anderen zu vernetzen
  • Kontakt zur studentischen Generation, zu ihren Denk- und Lebensweisen bekommen
  • Impulse für die eigene Arbeit aus Kontakten zu den anderen Co-Mentor/innen mitnehmen
  • neue Kooperationsmöglichkeiten im Netzwerk entdecken
  • dabei mitwirken, Empfehlungen für gendergerechte Inklusion in Bildung, Wissenschaft und Forschung  zu formulieren